• Meister der Orgel - Klingende Reformation

    Die „Orgelmesse“ von J. S. Bach

    Carsten Klomp (Heidelberg), Orgel

     Abendkasse: 8 € (erm. 4 €)
    Freier Eintritt für Mitglieder des  Landesverbands ev. Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Baden

    Die Titel der Choralbearbeitungen, die in diesem Konzert erklingen werden, und deren Reihung beschreiben den Ablauf eines Gottesdienstes: Nach einem dreifachen Kyrieruf (BWV 672 - 674) folgt die virtuos gestaltete Bearbeitung des Chorals „Allein Gott in der Höh' sei Ehr“. Weitere Stationen eines Gottesdienstes wie Glaubensbekenntnis und „Vater unser“ schließen sich an. Außerdem erklingt eine musikalische Tauferinnerung (Christ unser Herr zum Jordan kam, BWV 684).
    Albert Schweitzer beschrieb diesen Abschnitt des Bachschen Œuvres als „Orgelmesse“. Diese erschien im Jahr 1739, als man in Leipzig die damals 200 Jahre zurückliegende Predigt Martin Luthers in der Thomaskirche feierte und an das Augsburger Bekenntnis erinnerte. Gerahmt wird die Sammlung von Präludium und Fuge in Es-Dur (BWV 552), die somit auch den Rahmen des Durlacher Konzerts bilden.

  • Meister der Orgel

     Karten an der Abendkasse: 8 € (erm. 4 €)
    Förderkreismitglieder: 6 €

    ECHO-Preisträger  Christian Schmitt , einer der virtuosesten und charismatischsten Konzertorganisten seiner Generation, gastiert an der Stumm-Goll-Orgel der Stadtkirche Durlach.

    Durch die Eröffnung des Abends mit Mendelssohns f-Moll-Sonate (op. 65, Nr. 1) erweist Schmitt zum einen dem Orgelbauer Stumm die Reverenz, spielte Mendelssohn selbst die Uraufführung seiner sechs Sonaten doch ebenfalls auf einer Stumm-Orgel. Zum anderen deutet dieses farbenreiche Werk voraus auf die Vielfalt an Klangfarben und Stilen und die Virtuosität der Interpretationen, die Zuhörerinnen und Zuhörer in diesem Konzert erwarten. Diese dürfen sich auf Höhepunkte der deutschen und französischen Orgelmusik freuen: Bachs Maßstäbe setzende Fantasie und Fuge in g-Moll (BWV 542) mit der perpetuum mobile laufenden Fuge steht neben Liszts prächtiger, kollegialer Reminiszenz in Form von Fantasie und Fuge über BACH. Dazwischen die Frühfassungen von Choralbearbeitungen von eben diesem.