Lieder zum Zuhören und Mitsingen

Chöre der Durlacher Singschule
Durlacher Bläserensemble

Leitung: Johannes Blomenkamp

 Eintritt frei

 Abendkasse: 12 € (erm. 8 €)

Im Konzert mit den  Philippine Madrigal Singers wird vieles im besten Sinne ungewöhnlich: Auf dem Podest stehen Stühle in einem großen Halbkreis. Auf diesen nimmt der Chor platz und singt sitzend, auswendig, ohne Chorleiter, den Blick zu den Zuhörerinnen und Zuhörern gewandt. Die ca. 20 Sängerinnen und Sänger suchen durch diese Präsenz den Kontakt mit ihrem Publikum: „Ihr seid die zweite Hälfte unseres Kreises“, so die Devise von Gründerin Andrea O. Veneracion.

In der Reihe Kunst der Chormusik präsentieren die Phillipine Madrigal Singers in der Stadtkirche Durlach einen stilistischen, historischen und geographischen Rundumschlag aus geistlicher und weltlicher Chormusik. Ein Madrigal von Heinrich Schütz und der „Sturmwind“ des Dichter-Komponisten Peter Cornelius werden von diversen Werken anderer Epochen umrahmt; darunter u. a. „Fajar dan Senja II“ von Ken Steven (Jahrgang 1993) oder „Ding Dong Merrily On High“ im mitreißenden Arrangement von Howard Helvey. Mit dieser Mischung durchdringt der Chor die Grenze zwischen „ernst“ und „unterhaltend“.

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Matthias Schneider (Hamburg/Greifswald), Orgel

Johann Sebastian Bach
Pièce d’Orgue, BWV 571

Dieterich Buxtehude
Choralphantasie „Te Deum laudamus“, BuxWV 218

sowie Werke von Johann Pachelbel und Nicolas de Grigny

 Abendkasse: 8 € (erm. 4 €)

Francis Poulenc
Figure humaine

Johannes Brahms
Fest- und Gedenksprüche

Badischer Kammerchor der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg, Heidelberger Kantorei
Leitung: Bernd Stegmann

„11 Freunde“
Orgelmusik am Faschingssamstag zum Thema Fußball bei Verdi, Tschaikowsky, Vierne u. a.
Johannes Blomenkamp, Orgel

 Eintritt frei

CD mit den Highlights der Orgelkonzerte am Faschingssamstag

Von der humorvollen Seite zeigt sich die Königin der Instrumente auf dieser Compact Disc. Wenn sich der Organist einmal „Narrenfreiheit“ gewährt, wie er in seinem Grußwort schreibt, dann können geneigte Hörerinnen und Hörer das Genre der Orgelmusik auf abwechslungsreich behänden und leichtfüßigen Pfaden erkunden. Neu sind sie keineswegs: Toccaten rauschten schon vor Bachs Zeiten durch die Kirchengemäuer und Humoresken sind seit spätestens Mitte des 17. Jahrhunderts als instrumentales Genre etabliert. Nur das Scherzo ist mit seinen rund 200 Jahren musikhistorisch betrachtet sehr jung. Allerdings werden letztgenannte nicht gerade mit der Orgel in Verbindung gebracht. Ihr Klang gilt gemeinhin als majestätisch, gravitätisch oder gar erhaben. Dies alles kann die Orgel auch sein, es ist aber nur ein Teil ihrer Ausdrucksvielfalt.

Als Johannes Blomenkamp im Jahr 2007 seinen Dienst als Kantor an der Stadtkirche Durlach antrat, trug sein erstes Orgelkonzert den Titel heiter bis rauschend. Das Plakat informierte darüber, dass der Mann tatsächlich Joplins Entertainer spielen wollte und auch das Scherzo for the White Rabbit erklang bereits im ersten Konzert. Letzteres keineswegs eine der zahlreichen Transkriptionen humorvoller Orchestermusik, sondern eine originäre Orgelkomposition.

 Hörproben und weitere Infos