kammerchor cantamus dresden mit dem Programm „Alleluja“

 Karten an der Abendkasse: 10 € (erm. 5 €)

Titelgebend für das A-Cappella-Konzert des mehrfach ausgezeichneten Kammerchores  cantamus dresden ist Eric Whitacres umfangreiche  Alleluja-Vertonung, die 2011 während eines Stipendienaufenthalts für den Chor des Sidney Sussex College Cambridge entstand. Auf eher ungewohnte Weise entfaltet das eindrucksvolle Werk den Lobpreis Gottes aus einem atmosphärisch schwebenden Beginn, der sogartig in satte emphatische Akkordfolgen mündet und zum Ende hin schlicht ausklingt – ein Jubelruf der etwas anderen Art.

Zu Beginn des Konzertes erklingen u. a. Werke von Palestrina, Schütz und Monteverdi. Außerdem stehen von Bach die Motette „Komm, Jesu komm“ und von Mendelssohn zwei Sätze aus der „Deutschen Liturgie“ auf dem Programm.

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Fotografien von Hans Silvester

Seit ca. 20 Jahren reist Hans Silvester regelmäßig zu den Gemeinschaften der Surma und der Mursi im Flusstal Omo in Äthiopien. Er schreibt selbst dazu: „Die Körperbemalungen bezeugen eine völlige Freiheit, es gibt nirgendwo Wiederholungen oder ein System. Es ist jedesmal eine erstaunliche Neuheit.“
Ein Spiegel – das narzisstische Bild im mytho-logischen Sinn des Begriffs – existiert nicht. Das Selbstbild setzt sich ausschließlich über den Blick des anderen zusammen.

Der Fotograf Hans Silvester

Er wurde am 2.10.1938 in Lörrach geboren und machte seine Ausbildung zum Fotografen in Freiburg und Basel. Seit 1955 reist er durch Europa und um die ganze Welt und hat erste Veröffentlichungen. Seit 1962 wohnt er in Lioux/ Provence. 1977 kommen Veröffentlichungen im Magazin GEO hinzu, seither spezialisiert er sich auf Natur- und Tieraufnahmen, sowie Völker und alte Traditionen. Seit 1980 setzt er sich mit seinen Fotos für Umweltbelange ein.

Öffnungszeiten und Veranstaltungen

Die „Karlsruher Orgelspaziergänge“ finden auch dieses Jahr wieder zum Tag des offenen Denkmals statt. Zwischen 12 Uhr Mittags und 18 Uhr erklingt zu jeder vollen Stunde ein kurzes Konzert in verschiedenen Kirchen mit ganz unterschiedlichen Instrumenten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen, mehrere dieser Kurzkonzerte zu besuchen und somit zwischen den Orgeln spazieren zu gehen.

Kai Dolde, Orgel

 Eintritt frei

Die neue Durlacher Orgel-CD

Von der humorvollen Seite zeigt sich die Königin der Instrumente auf dieser Compact Disc. Wenn sich der Organist einmal „Narrenfreiheit“ gewährt, wie er in seinem Grußwort schreibt, dann können geneigte Hörerinnen und Hörer das Genre der Orgelmusik auf abwechslungsreich behänden und leichtfüßigen Pfaden erkunden. Neu sind sie keineswegs: Toccaten rauschten schon vor Bachs Zeiten durch die Kirchengemäuer und Humoresken sind seit spätestens Mitte des 17. Jahrhunderts als instrumentales Genre etabliert. Nur das Scherzo ist mit seinen rund 200 Jahren musikhistorisch betrachtet sehr jung. Allerdings werden letztgenannte nicht gerade mit der Orgel in Verbindung gebracht. Ihr Klang gilt gemeinhin als majestätisch, gravitätisch oder gar erhaben. Dies alles kann die Orgel auch sein, es ist aber nur ein Teil ihrer Ausdrucksvielfalt.

Als Johannes Blomenkamp im Jahr 2007 seinen Dienst als Kantor an der Stadtkirche Durlach antrat, trug sein erstes Orgelkonzert den Titel heiter bis rauschend. Das Plakat informierte darüber, dass der Mann tatsächlich Joplins Entertainer spielen wollte und auch das Scherzo for the White Rabbit erklang bereits im ersten Konzert. Letzteres keineswegs eine der zahlreichen Transkriptionen humorvoller Orchestermusik, sondern eine originäre Orgelkomposition.

 Hörproben und weitere Infos