Durlacher Förderkreis für Kirchenmusik e.V.

Wir über uns - Was wir erreicht haben - Wie Sie mitmachen können

Was wir erreicht haben

Unmittelbarer Anlass für die Gründung des Förderkreises war die sich 1989 abzeichnende, nicht länger mehr aufschiebbare Generalsanierung der historischen Orgel (Gebrüder Stumm, 1759) in der Durlacher Stadtkirche. Dieses schließlich fast 1,3 Mio DM teure Projekt, das mit der Orgeleinweihung im Dezember 1999 seinen erfolgreichen Abschluss fand, stand 10 Jahre lang im Zentrum unserer Bemühungen. Durch Spendensammlungen (Pfeifenpatenschaften), Flohmärkte, die Veranstaltung von Sponsoren-Fahrrad-Ralleys, den Verkauf von CDs, eines Kochbuchs mit Durlacher Rezepten, Orgelwein, Postern und Ansichtskarten konnten wir die Hälfte der Kosten aufbringen und dazu beitragen, dass auch bei der Kirchengemeinde rund DM 300.000 an Spenden eingingen, so dass insgesamt über 900.000 DM an Spenden zusammen kamen. Unsere Mühe hat sich gelohnt. Die Luzerner Orgelbaufirma Goll schuf unter Wahrung des denkmalsgeschützten historischen Pfeifenbestandes (8 Register von Stumm und Voit) ein klanglich und handwerklich herausragendes Instrument, das in unserer Region seinesgleichen sucht und durch die vorzügliche Akustik in der Durlacher Stadtkirche zu schönster Geltung kommt.

 

Trotz der Belastung durch das Orgelbauvorhaben konnte der Förderkreis jedes Jahr mehrere tausend DM zu den laufenden Kosten der kirchenmusikalischen Veranstaltungen beisteuern. Mit Hilfe des Förderkreises konnte im Jahr 2000 ein großes "maßgeschneidertes" Chorpodest erworben werden. Ein E-Piano wurde als Probeninstrument und für die Jugendband der Gemeinde angeschafft, ferner ein Paar Barockpauken, transportable Podeste und Lampen für Chor-Konzertreisen. Darüber hinaus gibt der Förderkreis Zuschüsse zu dem Stimmbildungsunterricht für Mitglieder der Kantorei und der Jugendkantorei. Zuletzt hat der Förderkreis die Herausgabe der Kanonsammlung "Gesegnet und behütet" - 22 biblische Kanons von Hans Martin Corrinth - finanziert, die die evangelische Kirchengemeinde Durlach aus Anlass seines 60. Geburtstages herausgegeben hat. Zuletzt konnte der Förderkreis mit dem Projekt „Kantorenpatenschaft“ einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die hauptamtliche Kantorenstelle an der Durlacher Stadtkirche ab Januar 2007 wieder mit einem (A-)Kantor besetzt werden konnte. Mit dem Eintritt von Herrn KMD Prof. Corrinth in den Ruhestand Ende 2006 drohte aus Kostengründen der Wegfall der Stelle. Gestützt auf Spendenzusagen von rund 50 Kantorenpaten konnte der Förderkreis versprechen, für fünf Jahre 15% des Kantorengehalts zu übernehmen. Dies war eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Stelle erhalten und dauerhaft wieder besetzt werden konnte.

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